UNI Post & Logistics - global union

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Präsident der UNI Post & Logistics - global union

22. Mai 2008

Gewerkschaftskonferenz der Nachbarländer in Budapest

Die ungarische UNI-Mitgliedsorganisation Postas Szakszervezet hatte die Postgewerkschaften aus den "Nachbarländern" Österreich, Tschechien, Slowakai, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Deutschland zu einer Konferenz vom 21.-23. Mai 2008 nach Budapest eingeladen.

Rolf Büttner informierte über die UNI-Europa-Aktivitäten im ersten Halbjahr 2008 und stellte die UNI-Ausarbeitung zu Private Equity vor.

Rolf Büttner mit Peter Pataky, Präsident des Ungarischen Gewerkschaftsbund MOZOSZ und Pale Pece, Vositzender Postas Szakszevezet

Bericht über die Veranstaltung:
Es war nunmehr das zweite Mal in der Geschichte der Postgewerkschaftstreffen der Nachbarländer, dass Budapest als Ort der Tagung diente – diesmal vom 21. bis 23. Mai 2008. Der Einladung des Präsidenten der Ungarsichen Postgewerkschaft, Pál Pecze haben die Gewerkschaften aus Kroatien, Mazedonien, Serbien, der Slowakei, Tschechien, Österreich und Deutschland, sowie Präsident UNI Post & Logistics, Rolf Büttner, Mitglieder des Vorstandes der Ungarsichen Post AG und der Präsident der Nationalen Föderation der Ungarischen Gewerkschaften (MSZOSZ), Péter Pataky Folge geleistet.

Am zweiten Tag der Veranstaltung hat die Generaldirektorin, Ildikó Szűts die Teilnehmer über die bisher erzielten Erfolge der Ungarischen Post auf dem Gebiet der Vorbereitung auf die Liberalisierung und die Perspektiven des Unternehmens informiert. Anschliessend hat die Direktorin für HR-Entwicklung, Erika Kiss einen Vortrag zum Thema „HR-Management bei der Ungarischen Post – aktuelle Fragen in 2008“ gehaltet. Diese Sektion wurde mit der Präsentation des Direktors für HR-Management, Tamás Potykiewicz: „Europäischer sozialer Dialog im Postsektor – Beziehungssystem zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern“ abgeschlossen.

Rolf Büttner hat seinen Bericht unter dem Titel „UNI Europa aktiv“ vorgelesen; er informierte die Teilnehmer über die Ereignisse während drei Monaten seit dem letzten Treffen und über die von den UNI-Experten den verschiedenen nationalen Gewerkschaften geleistete Unterstützung.

Der Präsident der MSZOSZ, Péter Pataky gab einen kurzen Überblick über die sich aus der Praxis der liberalen Marktwirtschft ergebenden, alle Arbeitnehmer berührenden Probleme und die damit verbundenen Aufgaben der Gewerkschaften. Er betonte die Unentbehrlichkeit der internationalen Erfahrungsaustausche im Interesse des einheitlichen Auftritts der Interessenvertretungen.

Im Weiteren haben die Delegationsleiter, die Gewerkschaftspräsidenten das Wort ergreifen: sie berichteten über die Ereignisse seit der letzten Konferenz und informierten die Anwesenden über die Lage ihrer Verhandlungen im Prozess der Vorbereitung auf die Liberalisierung.

Zum Schluss wurde – den Traditionen gemäss – eine gemeinsame Erklärung angenommen und unterzeichnet.

Das nächste Postgewerkschaftstreffen der Nachbarländer ist für den November dieses Jahr in Berlin vorgesehen. In der nächsten Nummer (in Juni) der Zeitschrift der Ungarischen Postgewerkschaft, „Postás Dolgozó“ wird ein ausführlicher Bericht über die Konferenz in Budapest veröffentlicht werden.


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