UNI Post & Logistics - global union

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Präsident der UNI Post & Logistics - global union

Leserbrief, 02.01.2008

Hungerlohnhalunken das Handwerk legen

Da reibt man sich verwundert die Augen:

Über Monate eine Medienkampagne, dass der Postmindestlohn des Teufels ist. Jetzt stellt sich heraus, dass das Geschäftsmodell des Lohn- und Sozialdumpings in der Postbranche mehr als dubios war. Das Management der PIN Group hat weder Organisation noch Qualität der Briefbeförderung in den Griff bekommen. Was ihnen gelang: Sich ihr Geschäftsmodell mit Hungerlöhnen durch die Allgemeinheit finanzieren zu lassen. Als es nicht mehr aufging musste der Sündenbock her: Der Mindestlohn.

Nun erfahren wir, dass viele Firmen wegen gravierender Managementfehler vor dem Aus stehen. Wir stellen mit Verwunderung fest, dass das Management seit Monaten die fälligen Sozialversicherungsbeiträge nicht gezahlt hat, jetzt zahlt wiederum die Allgemeinheit. 81 % der Deutschen wollen den Postmindestlohn. Sie wollen das den Hungerlohnhalunken das Handwerk gelegt wird. Gut das der Deutsche Bundestag mit 84 % der Stimmen den Weg für den Postmindestlohn freigemacht und dem dubiosen Geschäftsmodell einen Riegel vorgeschoben hat. Gut das der Mindestlohn jetzt da ist.

Rolf Büttner


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